Wenn Sie jetzt die Frage stellen, was Sie angesichts dieser Situation Sinnvolles tun können, dann haben Sie erkannt, dass wir gemeinsam in einem Boot sitzen:
Einem Narrenschiff namens Titanic, dessen Kapitän veranlasst hat, dass wir mit Volldampf voraus in ein Feld voller Eisberge hineinsteuern und dessen Mannschaft seine Anweisungen überzeugt und mit Feuereifer umsetzt.
Ja sogar noch mit Unterstützung eines großen Teils der Passagiere, die nicht begreifen, was sie da tun.
Denn nach herrschender Meinung ist das Schiff unsinkbar. Deshalb gibt es auch keine Rettungsboote in ausreichender Zahl für alle Passagiere.
Für dennoch besorgte Mitreisende empfehlen Kapitän und Mannschaft Anleihen der Schifffahrtsgesellschaft und eine Versicherung gegen Schiffbruch.
Doch immer mehr Menschen erkennen, wie wenig sinnvoll der weitere Aufenthalt im Spielcasino des Schiffes ist. Sie tauschen ihre Chips gegen Bargeld und suchen nach geeigneten Rettungsbooten.
Doch ein Wechsel des Spielfeldes gestaltet sich als gar nicht so einfach.
Denn im Augenblick ist kein Land in Sicht und das Wasser eisekalt. Daher macht Schwimmen vorerst wenig Sinn.
Ich habe mich daher entschieden, für meine Mitreisenden geeignete Rettungsboote und ggf. Flicken und Schwimmwesten für den Ernstfall ausfindig zu machen.
Dabei achte ich darauf, dass die Hersteller bereits in der Vergangenheit ausgezeichnete Produkte geliefert haben, die sich auch in Zeiten der Seenot als sturmtauglich erwiesen.
Gleichzeitig arbeite ich daran, die Mannschaft zu einem Kurswechsel zu bewegen und Menschen zu gewinnen, gemeinsam eine Arche-Nova zu bauen, auf die wir überwechseln können, wenn die Mannschaft nicht mitzieht. (Spätestens, wenn das alte Schiff abzusaufen droht.)
Als Anleger haben Sie nun mehrere Möglichkeiten: