Spielfeld

Das Spiel

Ausgangssituation, Regeln, und Wirkungen

Meine Einschätzung der Lage an den Finanzmärkten weicht „geringfügig“ von den Darstellungen ab, die Ihnen womöglich aus der Werbung oder den Medien geläufig sind.
Ich möchte Ihnen daher in komprimierter Form einen kurzen Überblick über mein Verständnis der Verhältnisse geben, damit Sie entscheiden können, ob eine gemeinsame Basis für eine Zusammenarbeit besteht.

Wenn wir uns das Spielfeld, auf dem wir uns bewegen ohne Beschönigung betrachten, dann lassen sich vor allem drei Wirkungen feststellen:

  1. Vermögensumverteilung von fleißig nach superreich
    Das westliche Wirtschafts- und Finanzsystem befördert die Früchte der Arbeit der Menschen – mit großer Wahrscheinlichkeit auch Ihr Geld und Ihr Vermögen – Schritt für Schritt in die Taschen derer, die dieses System erfunden haben und betreiben.
    Zeit spielt dabei keine besonders große Rolle.
    Der Unterschied zwischen Menschen in Deutschland und Menschen in so genannten Entwicklungsländern ist immer mehr lediglich der, dass wir uns auf dieser Umverteilungstreppe ein paar Stufen höher befinden.
    Insbesondere die Vermögenden in Deutschland bemerken davon noch wenig bis nichts. Denn es mangelt ihnen an nichts und die Veränderungsprozesse verlaufen oft langsam, schleichend, in kaum bemerkbaren Schritten. Und betreffen zunächst die Menschen, die weniger Vermögen haben.
    Wer noch daran glaubt, was über Fernsehen und Medien verbreitet wird, wird davon womöglich erst dann etwas bemerken, wenn er selbst betroffen ist. Und dann ist es oft zu spät. Der Hättich kommt bei den meisten leider oftmals erst, wenn der Habich bereits weg ist.
  2. wachsende Verrohung und Verdummung
    Das westliche Wirtschafts- und Finanzsystem korrumpiert und versklavt auf eine subtile Weise die Gesellschaften, in denen es eingerichtet wurde.
    Einzelne mögen sich dem entziehen können. Doch insgesamt zwingt es die Menschen in egoistische Verhaltensweisen, mit denen sie sich gegenseitig oder der Natur schaden, wenn sie wirtschaftlich nicht untergehen wollen.
    Die Folgen dieses Mechanismus sind Raubbau und Täuschung auf allen Ebenen: immer unverfrorenere Lügen, immer zügelloserer Rechtsbruch, Rücksichtslosigkeit und Gewalt.
  3. Selbstzerstörung
    Wie ein Krebsgeschwür breitet es sich aus und überwuchert die Erde.
    Mit einer stetig wachsenden Zahl verarmender, orientierungs- und willenloser und deshalb immer kränker werdender Menschen.
    Mit immer mehr Staaten, die durch diesen Mechanismus in wirtschaftliche Schieflage gebracht werden.
    Mit einem Ressourcenverbrauch und einer Umweltverschmutzung, die immer dramatischere Ausmaße annimmt.

Es ist an allererster Stelle das westliche Finanzsystem, das all die negativen Entwicklungen auf unserer eigentlich so wundervollen Erde bewirkt.

Die Hauptlast dieser Entwicklungen trugen immer die Menschen, die ihren Verantwortungsträgern vertrauten. Mit dem was sie (noch) hatten: ihrem Vermögen, ihren Kindern und nicht selten sogar mit ihrem Leben. Das ist leider kein schlechter Witz, sondern die Erfahrung der letzten Jahrhunderte. Denn am Ende dieser Prozesse stand nur allzu oft Krieg und Zerstörung.

Das ist keine haltlose Behauptung oder eine Verschwörungstheorie, sondern das Ergebnis Jahrzehnte-, wenn nicht gar Jahrhunderte alter Verschwörungspraxis. Dem liegt ein bis heute immer noch kaum bekanntes Geheimnis zugrunde: ein perfekt installierter und gut getarnter Mechanismus, der wie ein Uhrwerk mit mathematisch exakter Präzision funktioniert. Und der bei genauer Betrachtung nur sehr wenigen auf diesem Planeten wirklich nutzt. Installiert in unserem Geldsystem – in der Art, wie in unserer Gesellschaft Geld erzeugt wird.

Inzwischen können Sie das sogar von den Mainstream-Medien erfahren, wenn Sie wissen, wonach Sie suchen müssen.
Einen guten – wenn auch unvollständigen und nicht ganz korrekten – Einblick liefern diese beiden kurzen Erläuterungen von Fritz Glunk und Dirk Müller.

Es handelt sich also um einen Mechanismus mit eindeutigen Wirkungen. Und nicht um eine Fehlentwicklung durch höhere Gewalt, die man wegen der Komplexität der Realität * nur schwer vorhersehen kann.
(* häufig in der wirtschaftswissenschaftlichen Religionslehre verwendete Nebelkerzen-Redewendung).

Das Gute daran ist: auf Mechanismen können Sie sich einstellen und sich auf die zu erwartenden Entwicklungen vorbereiten.
Und Mechanismen können verändert oder sogar deinstalliert werden, wie das auch Fritz Glunk und Dirk Müller erläutern.
Dafür sind aber Mehrheiten aufgeklärter Menschen erforderlich, die das auch tun wollen.
Leider mehren sich die Anzeichen, dass wir dafür nicht mehr viel Zeit haben.

Seit etwa 2002 warne ich meine Kunden vor der Gefahr einer großen Finanzkrise. 2008 wurde es für die breite Öffentlichkeit erstmals wahrnehmbar, dass eine solche Gefahr tatsächlich bestehen könnte, als große Banken und Versicherungen nur durch staatliche Hilfen in Milliardenhöhe „gerettet“ werden konnten. Oder durch die Opferung der Sozialsysteme oder den Verkauf von Staatseigentum, wie beispielsweise in Irland oder Griechenland. Die tatsächlichen Ursachen wurden jedoch nicht beseitigt, weshalb sich seitdem die Verhältnisse unter der Oberfläche nochmals dramatisch verschlechtert haben.

Die Gefahr eines Finanzcrashs ist seit 2008 mitnichten vom Tisch – im Gegenteil: die Verwerfungen sind seitdem um ein Vielfaches größer geworden und werden früher oder später korrigieren.

Die Politik und die Bankenlobby wissen das und haben in den letzten Jahren zahlreiche Gesetze verabschiedet, mit denen man zur Bereinigung ganz „legal“ das Vermögen der Bürger abgreifen kann, die noch Vermögen haben. 

Wie Sie sich darauf vorbereiten können, erfahren Sie hier.